Klarvus

FAQ

Häufige Fragen zu KI in der Arztpraxis

Was Praxen uns am häufigsten fragen. Kurz und ohne Marketing beantwortet.

Einen anbieterübergreifenden Überblick über Einsatzfelder und Datenschutz gibt die Seite KI in der Arztpraxis.

Funktioniert Klarvus mit unserem Praxisverwaltungssystem?
Produktiv angebunden ist derzeit Doc Cirrus inSuite: Patientenzuordnung, Ablage in die Akte und Kalender laufen darüber. Weitere Systeme folgen. Welches als Nächstes kommt, richtet sich nach den Praxen im Pilotprogramm. Unabhängig davon funktionieren Posteingang, Diktat und Zeiterfassung auch ohne Anbindung, weil Klarvus als eigene Schicht neben Ihrem bestehenden System läuft.
Welche Betriebsmodelle gibt es?
Drei: On-Premise, alles läuft auf einem KI-Server in Ihrer Praxis. Hybrid, App und Daten bleiben in der Praxis, die KI-Verarbeitung läuft bei IONOS und STACKIT in Deutschland. Die Inhalte werden dafür verschlüsselt übertragen und nicht pseudonymisiert; laut Anbieterangaben speichern die Anbieter sie nicht dauerhaft. Und Cloud, bei der zusätzlich App und Daten in einem Rechenzentrum in Deutschland laufen. Der Funktionsumfang ist in allen drei Modellen derselbe.
Wie geht Klarvus mit DSGVO und § 203 StGB um?
Für die Verarbeitung von Gesundheitsdaten in der Gesundheitsversorgung kommt Art. 9 Abs. 2 lit. h in Verbindung mit Abs. 3 DSGVO und § 22 Abs. 1 Nr. 1 lit. b BDSG in Betracht. Die Rechtsgrundlage bestimmt Ihre Praxis als Verantwortliche. Im On-Premise-Modell findet die Verarbeitung in Ihren Räumen statt, ohne Übermittlung identifizierbarer Patientendaten an Dritte. In den Modellen mit Cloud-Verarbeitung wird ausschließlich in Deutschland verarbeitet. Soweit Klarvus Daten im Auftrag Ihrer Praxis verarbeitet, geschieht das nach Art. 28 DSGVO; die Auftragsverarbeitung stimmen wir mit Ihrem Datenschutzbeauftragten ab. Wo Personal von uns bei Einrichtung oder Wartung Zugang zu Ihrem System erhält, sind wir mitwirkende Person im Sinne des § 203 StGB; die Verpflichtung zur Geheimhaltung regeln wir vertraglich. Die rechtliche Bewertung Ihres konkreten Einsatzes nehmen Sie als Praxis vor.
Was passiert bei einem Internet-Ausfall?
Im On-Premise-Modell arbeitet Klarvus normal weiter, weil App und KI-Modell in Ihrer Praxis laufen. Im Hybrid-Modell bleibt die App erreichbar, die KI-Funktionen pausieren bis die Verbindung zurück ist. Im Cloud-Modell ist Klarvus für die Dauer des Ausfalls nicht erreichbar.
Wie läuft die Einführung in der Praxis ab?
Wir richten Klarvus persönlich bei Ihnen ein und begleiten die ersten Wochen. Zuerst wird ein Kanal angebunden, meist der Posteingang, damit das Team ein überschaubares Stück kennenlernt. Danach kommen die weiteren Module dazu. Klarvus übernimmt Ihre bestehenden Abläufe.
Was bedeutet die EU-KI-Verordnung für den Einsatz von Klarvus?
Die KI-Verordnung der EU gilt; ihre Pflichten greifen gestaffelt. Praktisch entscheidend ist, wie ein Werkzeug im Alltag arbeitet: Rein administrative Arbeitsschritte führt Klarvus vollständig aus. Sobald medizinischer Inhalt entsteht, erzeugt Klarvus einen Vorschlag, der durch eine Freigabe geht; diese Freigabe ist im Arbeitsablauf sichtbar und im Nachhinein nachvollziehbar. Wo KI beteiligt ist, ist das gekennzeichnet. Eine diagnostische oder therapeutische Zweckbestimmung hat Klarvus nicht. Welche Pflichten Sie als Betreiber im Einzelfall treffen, hängt von Ihrem konkreten Einsatz ab. Dafür stellen wir Ihnen die nötigen Angaben zur Verfügung.Ausführlich: EU-KI-Verordnung
Welche Zweckbestimmung hat Klarvus?
Klarvus hat keine diagnostische oder therapeutische Zweckbestimmung. Es unterstützt Organisation und Dokumentation. Befunde bewertet es nicht, Diagnosen oder Therapien schlägt es nicht vor. Medizinische Entscheidungen trifft ausschließlich das Praxisteam.
Welche Hardware brauchen wir?
Im Cloud-Modell keine: ein Browser genügt. In den Modellen mit lokalem Betrieb stellen wir einen KI-Server bereit, der in Ihren Serverschrank passt und den wir vorkonfiguriert liefern. Die Arbeitsplätze bleiben, wie sie sind: Klarvus läuft im Browser.
Wie lange dauert das Onboarding?
Die technische Einrichtung ist an einem Tag erledigt. Bis das Team routiniert damit arbeitet, rechnen wir mit zwei bis vier Wochen, abhängig davon, wie viele Module Sie gleichzeitig starten. Während dieser Zeit sind wir direkt erreichbar und passen Kategorien, Vorlagen und Abläufe an Ihre Praxis an.

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Frage 1 von 5

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01 · PVS

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