Klarvus

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Abrechnungs-Plausibilität

Vollständig und regresssicher dokumentiert. Geprüft, bevor abgerechnet wird.

Fehlende Dokumentation macht eine Leistung nicht abrechenbar. Unvollständige Dokumentation ist im Zweifel ein Regressrisiko. Der Aufwand entsteht beim Nachhalten: erfasste Ziffern, passende Begründungen, Nachweise für die Prüfung.

Klarvus prüft die Dokumentation, bevor abgerechnet wird. Das Ergebnis ist eine Arbeitsliste mit Hinweisen und Ziffernvorschlägen. Abgerechnet wird erst, wenn Ihr Team zustimmt.

Die Arbeitsliste des Behandlungstags

Für einen gewählten Tag stellt Klarvus die Patienten mit dokumentiertem Arzt-Patienten-Kontakt zusammen. Grundlage sind die Einträge in der Akte des Praxisverwaltungssystems. Damit erscheinen auch Patienten ohne Termin und nachträglich dokumentierte Kontakte. Soweit vorhanden, zeigt die Liste zu jedem Kontakt Kalender und Terminart sowie die Zahl der Meldungen aus dem Regelwerk des PVS.

Ihr Team arbeitet die Liste nach Status ab, unter anderem „Zu prüfen“, „Unklar“ und „Geprüft“. Den Prüfstatus setzt eine Person aus Ihrem Team und kann ihn zurücknehmen.

Akte und Ziffern nebeneinander

Zu Patient und Schein zeigt Klarvus die Dokumentation des Quartals, Diagnosen, bereits gebuchte Leistungen und Dokumente. Daneben stehen die Ziffernvorschläge. Jeder Vorschlag nennt seine Grundlage, etwa „Regelmäßig beim Patienten abgerechnet“, „Häufig zusammen abgerechnet“ oder „Aus der Dokumentation vorgeschlagen“. Auch ein Arztbrief oder ein externes Dokument in der Akte kann einen Vorschlag begründen. Dazu kommt eine Einschätzung der Sicherheit als hoch, mittel oder niedrig. Klarvus schlägt nur Ziffern vor, die im Ziffern-Lexikon Ihrer Praxis stehen.

Das Lexikon enthält Ziffern und ihre Bedeutungen. Kataloge lassen sich importieren. Aus vorhandenen Abrechnungsdaten kann Klarvus Einträge für das Lexikon vorschlagen, die eine Person mit Praxis-Administration vor dem Import prüft.

Wer entscheidet

Vorschläge, die Ihre MFA prüft und übernimmt. Klarvus setzt keine Ziffer selbstständig ab. Eine Ziffer landet erst im PVS, wenn jemand aus Ihrem Team sie übernimmt. Direkt nach der Übernahme lässt sich eine Ziffer wieder zurücknehmen. Ohne aktive Schreibfreigabe Ihrer Praxis dient die Arbeitsliste nur der Vorbereitung. Ob eine Ziffer fachlich ansetzbar ist, entscheidet Ihr Team, auch wenn sie im Lexikon steht.

Klarvus zielt auf Vollständigkeit und Regresssicherheit: Geleistetes soll belegt sein. Eine Umsatzsteigerung verspricht die Prüfung nicht.

Anbindung an Ihr PVS

Die Abrechnungs-Plausibilität arbeitet mit Doc Cirrus inSuite. Mit T2med liest Klarvus keine Leistungen und trägt keine Ziffern ein. Dort erfassen Sie die Ziffern wie gewohnt in T2med. Die Ziffernvorschläge werden für jede Praxis gesondert freigeschaltet. Die Abrechnungs-Plausibilität befindet sich im Pilotbetrieb und wird gemeinsam mit den Pilotpraxen an deren Fachgebiet angepasst.

Datenschutz

Vorschläge aus der Dokumentation erzeugt ein Sprachmodell. Im On-Premise-Modell läuft es auf dem Server in Ihrer Praxis. Im Hybrid-Modell bleiben Anwendung und Patientendaten in der Praxis. Die KI-Verarbeitung läuft dann bei IONOS AI Model Hub und STACKIT AI Model Serving in Deutschland, verschlüsselt übertragen und nicht pseudonymisiert. Im Cloud-Modell liegen zusätzlich Anwendung und Daten in einem Rechenzentrum in Deutschland. Die Datenwege beschreibt die Seite Betriebsmodelle. Wie Befunde und Diktate in die Dokumentation kommen, zeigen die Seiten Posteingang und Diktat.

Häufige Fragen zur Abrechnungs-Plausibilität

Rechnet Klarvus selbstständig ab?

Nein. Klarvus setzt keine Ziffer selbstständig ab. Eine Ziffer landet erst im PVS, wenn jemand aus Ihrem Team sie übernimmt. Direkt nach der Übernahme lässt sich eine Ziffer wieder zurücknehmen. Ohne aktive Schreibfreigabe der Praxis dient die Arbeitsliste nur der Vorbereitung.

Woher kommen die Ziffernvorschläge?

Klarvus leitet sie aus der bisherigen Abrechnung beim Patienten, aus häufig zusammen abgerechneten Ziffern, aus der Dokumentation und aus Arztbriefen oder externen Dokumenten in der Akte ab. Jeder Vorschlag nennt seine Grundlage und eine Sicherheit von hoch bis niedrig. Vorgeschlagen werden nur Ziffern aus dem Ziffern-Lexikon Ihrer Praxis.

Welche Patienten stehen auf der Arbeitsliste?

Alle Patienten mit dokumentiertem Arzt-Patienten-Kontakt am gewählten Tag. Grundlage sind die Einträge in der Akte des PVS. Patienten ohne Termin und nachträglich dokumentierte Kontakte erscheinen deshalb ebenfalls.

Mit welchem Praxisverwaltungssystem funktioniert die Abrechnungs-Plausibilität?

Mit Doc Cirrus inSuite. Mit T2med liest Klarvus keine Leistungen und trägt keine Ziffern ein; die Ziffern erfassen Sie dort wie gewohnt. Die Funktion befindet sich im Pilotbetrieb.

Passt das zu Ihrem Fachgebiet?

Die Plausibilitätsprüfung entsteht gemeinsam mit den Pilotpraxen. In 20 Minuten klären wir, wie Ihre Dokumentation heute läuft.

Oder Aufnahme ins Pilotprogramm anfragen

Fit-Check

Frage 1 von 5

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01 · PVS

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