Klarvus
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KI-Diktat und Gesprächsdokumentation

Sprechen statt tippen. Gespräche dokumentieren.

  • Diktat-Vorlagen, Fachwörter und automatische Formatierung
  • Aufnahme mit separater verschlüsselter Einwilligung, Gesprächs-Audio bleibt ephemer
  • Sekretärin-Modus: zusammenfassen, nicht diagnostizieren
Illustration: Arzt und Patient im Gespräch am runden Tisch, aus der Tonspur entsteht ein Dokument

Klarvus unterstützt medizinische Spracherkennung und die Dokumentation von Patientengesprächen in Ihrer Arztpraxis. Aus einem Diktat entsteht Text; aus einem aufgenommenen Gespräch ein Protokoll mit Zusammenfassung. Sie prüfen und korrigieren den Entwurf vor der Freigabe.

Medizinisches Diktat und Gesprächsdokumentation

Beim Diktat sprechen Sie den Inhalt selbst ein. Sie bestimmen, welche Angaben in den Text gehören und wie ausführlich Sie formulieren. Das eignet sich etwa für eine Konsultationsnotiz oder den Entwurf eines Arztbriefs.

Bei der Gesprächsaufnahme sprechen Arzt und Patient miteinander. Klarvus transkribiert das Gespräch und fasst es im Sekretärin-Modus zusammen. Vor einer Aufnahme klären Sie die Einwilligung des Patienten. Die Zusammenfassung wird anschließend ärztlich geprüft.

Klarvus schlägt dabei keine Diagnosen oder Therapien vor. Das medizinische Urteil bleibt bei Ihnen.

Vom Diktat zum Arztbriefentwurf

Illustration: Arzt diktiert am Schreibtisch, aus der Tonspur entsteht ein Dokument

Vorlage auswählen

Wählen Sie eine Vorlage für Arztbrief, Konsultation oder Freitext. Eigene Vorlagen geben dem Entwurf die benötigte Struktur. Lumen kann Vorlagen anlegen oder bestehende anpassen, wenn Sie die gewünschte Änderung im Chat beschreiben.

Fachwörter hinterlegen und diktieren

Eigene Fachwörter hinterlegen Sie vorab. Sie wirken in der Spracherkennung und Zusammenfassung. Die automatische Formatierung setzt Satzzeichen und entfernt Füllwörter.

Entwurf prüfen und freigeben

Kontrollieren Sie insbesondere Medikamentennamen, Dosierungen und Zahlen. Prüfen Sie auch Verneinungen sowie die Zuordnung von Aussagen zu Arzt oder Patient. Korrigieren Sie den Text vor der Freigabe. Ein sprachlich sauberer Satz kann einen Erkennungsfehler enthalten.

Die Übergabe an die Patientenakte hängt vom angebundenen System ab. Die Seite PVS-Anbindung beschreibt die verfügbaren Verbindungen und die Freigabe medizinischer Inhalte.

Patientengespräche aufnehmen

Stimmt der Patient zu, wird die Einwilligung als separates Audio verschlüsselt aufbewahrt. Das Gespräch selbst wird während der Aufnahme transkribiert und zusammengefasst. Nach der Freigabe wird der Audio-Puffer verworfen. Übrig bleibt der Text.

Planen Sie einen Ablauf für Patienten ein, die keine Aufnahme wünschen. Sie können die Dokumentation selbst verfassen oder anschließend diktieren. Welche Informationen und Vereinbarungen für Ihren konkreten Einsatz erforderlich sind, klären Sie vor der Einführung.

Spracherkennung im Praxisalltag testen

Testen Sie mit erfundenen Beispielen aus Ihrem Fachgebiet. Verwenden Sie auch ähnlich klingende Begriffe, Verneinungen und Zahlen. Prüfen Sie, ob die Vorlage die benötigten Abschnitte enthält und wie viel Korrektur der Entwurf verlangt.

Beziehen Sie die tatsächliche Umgebung ein: Abstand zum Mikrofon, Nebengeräusche und wechselnde Sprecher beeinflussen die Aufnahme. Vergleichen Sie den gesamten Aufwand einschließlich Nachbearbeitung mit Ihrer bisherigen Dokumentation.

Lokales KI-Diktat und deutsche Cloud

Im On-Premise-Modell laufen Spracherkennung und KI-Verarbeitung auf einem Server in Ihrer Praxis. Alternativ bietet Klarvus Hybrid und deutsche Cloud. Der Beitrag Lokale KI in der Arztpraxis erklärt, welche Datenwege Sie vor der Auswahl prüfen sollten.

Für Aufnahmen und Transkripte gelten ebenfalls die Anforderungen an den Umgang mit Patientendaten. Lesen Sie dazu die Prüffragen zu Schweigepflicht und KI.

Häufige Fragen zu Diktat und Aufnahme

Gibt es ein KI-Diktat, bei dem Patientendaten die Praxis nicht verlassen?

Ja. Im On-Premise-Modell von Klarvus läuft die Spracherkennung auf einem Server in der Praxis. Audio, Transkript und Zusammenfassung entstehen im Haus und bleiben dort. Patientendaten verlassen die Praxis nie. Alternativ läuft Klarvus hybrid oder in der deutschen Cloud; dann übernehmen IONOS und STACKIT die KI-Verarbeitung in Deutschland, verschlüsselt übertragen und nicht pseudonymisiert.

Was passiert mit der Audio-Aufnahme eines Patientengesprächs?

Die Einwilligung des Patienten wird als separates Audio verschlüsselt aufbewahrt, als Nachweis nach Art. 7 DSGVO. Das Gespräch selbst läuft ephemer durch den Speicher: live transkribiert und zusammengefasst. Nach der Freigabe durch den Arzt wird der Audio-Puffer verworfen. Übrig bleibt der Text.

Schlägt das Diktat Diagnosen oder Therapien vor?

Nein. Der Sekretärin-Modus fasst zusammen und diagnostiziert nicht. Klarvus schlägt keine Diagnosen und keine Therapien vor. Der Arzt korrigiert das Transkript und gibt den fertigen Text frei; das medizinische Urteil bleibt bei ihm.

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Frage 1 von 5

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